29.01.2026

Bericht zu Dublin-Überstellungen nach Polen erschienen

Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg veröffentlichte am 29. Januar 2026 einen Bericht zu den Auswirkungen des Dublin-Verfahrens auf Asylsuchende, die über die Route Belarus und Polen nach Deutschland gekommen sind. Dieser Weg ist voller Brutalität und Menschenrechtsverletzungen für die Menschen auf der Flucht: vor allem an der polnisch-belarussischen Grenze – aber auch an der deutsch-polnischen Grenze.

In dem Bericht kommen vor allem Jurist:innen aus Polen zu Wort. Sie beschreiben systematische Mängel im polnischen Asylsystem. Zu diesen gehört vor allem, dass seit dem letzten Jahr Geflüchtete, die über Belarus eingereist sind, in Polen keinen Asylantrag mehr stellen können – unter dem Vorwand der polnischen Regierung, gegen ihre „Instrumentalisierung” durch Belarus und Russland vorzugehen.

Aber auch andere Mängel werden benannt: Die regelhafte Inhaftierung, die sogar schon für alleinreisende 15-jährige Kinder erlaubt ist, unzureichende Versorgung, sowie ein hohes Risiko, aus dem Asylverfahren ausgeschlossen zu werden. Für alle Personen, die im Rahmen des Dublin-Verfahrens überstellt werden, besteht somit kaum Schutz vor einer Abschiebung in das Herkunftsland.

Hier geht es zum Bericht „Keine systemischen Mängel“??? Die Nachwirkungen der Dublin-Überstellungen nach Polen.

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